Wer einen Klempner, Elektriker oder Maler sucht, schaut heute zuerst online – oft mitten im Problem und auf dem Smartphone. Ihre Website hat dann wenige Sekunden, um zu überzeugen. Diese Checkliste zeigt, was auf der Website eines Handwerksbetriebs nicht fehlen darf.

Das muss sofort sichtbar sein

  • Was Sie machen – in einem klaren Satz, z. B. „Sanitär und Heizung in Berlin-Spandau“.
  • Eine Telefonnummer zum direkten Antippen.
  • Ihr Einsatzgebiet: Bezirke und Orte, in denen Sie arbeiten.
  • Ein deutlicher Weg zur Anfrage – Anruf, WhatsApp oder kurzes Formular.

Leistungen einzeln zeigen

Statt einer langen Liste auf einer Seite lohnt sich oft eine eigene Seite pro wichtiger Leistung – etwa Badsanierung, Heizungswartung oder Notdienst. So verstehen Kunden schneller, ob Sie der Richtige sind, und Google kann jede Seite für passende Suchanfragen anzeigen.

Vertrauen aufbauen

  • Echte Fotos Ihrer Arbeit, Ihres Teams und Ihrer Fahrzeuge – keine Stockbilder.
  • Referenzen oder kurze Projektbeispiele mit Vorher-Nachher-Bildern.
  • Bewertungen Ihrer Kunden, zum Beispiel aus dem Google-Unternehmensprofil.
  • Meisterbetrieb, Innungsmitgliedschaft oder Zertifikate, sofern vorhanden.

Für das Smartphone gebaut

Viele Anfragen entstehen unterwegs oder im Notfall. Die Website muss schnell laden, gut lesbar sein und die wichtigsten Kontaktwege ohne Suchen zeigen. Eine Seite, die auf dem Handy nur verkleinert wirkt, kostet Aufträge.

Pflichtangaben nicht vergessen

Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht. Für Handwerksbetriebe gehören je nach Rechtsform zum Beispiel auch Angaben zur zuständigen Handwerkskammer dazu. Lassen Sie die Texte im Zweifel rechtlich prüfen – sie müssen zu Ihrem Betrieb und Ihrer Website passen.

Lokal gefunden werden

Ergänzen Sie die Website um ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Einsatzgebiet, Fotos und Bewertungen. Nennen Sie auf der Website Ihre Bezirke ausdrücklich – das hilft Kunden und der Suche gleichermaßen.