Eine Website altert schneller, als man denkt. Nicht jede ältere Seite muss komplett neu gebaut werden – aber es gibt klare Anzeichen, wann sich ein Relaunch lohnt. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten und wie ein Relaunch ohne Verluste gelingt.
Typische Anzeichen
- Die Seite ist auf dem Smartphone schwer zu bedienen oder wirkt nur verkleinert.
- Sie lädt langsam, besonders mobil.
- Inhalte, Preise oder Leistungen sind veraltet – und schwer zu ändern.
- Das Design passt nicht mehr zu Ihrem Betrieb oder Ihrer Zielgruppe.
- Es kommen kaum Anfragen über die Website.
- Technik oder Baukasten sind veraltet, Sicherheitsupdates fehlen.
Überarbeiten oder neu bauen?
Nicht jede ältere Website braucht einen Neuaufbau. Sind Technik und Struktur solide, reichen oft gezielte Verbesserungen: neue Texte, bessere Bilder, klarere Kontaktwege. Ein kompletter Relaunch lohnt sich vor allem, wenn die Technik veraltet ist, die Seite mobil nicht funktioniert oder sich Ihr Angebot stark verändert hat.
Was zu einem Relaunch gehört
- Bestandsaufnahme: Welche Seiten werden besucht, welche Inhalte sind noch aktuell?
- Neue Struktur und Design, das zu Ihrem Betrieb passt.
- Schnelle, mobile Umsetzung.
- Übernahme oder Überarbeitung wichtiger Inhalte.
- Weiterleitungen von alten auf neue Adressen.
- Prüfung vor dem Start und Anmeldung in der Google Search Console.
Google-Platzierungen schützen
Das größte Risiko bei einem Relaunch sind verlorene Platzierungen. Wichtig sind Weiterleitungen (301) von jeder alten Seitenadresse auf die passende neue, die Übernahme gut rankender Inhalte und eine aktualisierte Sitemap. Ganz ohne Schwankungen geht es selten – mit sauberer Vorbereitung lässt sich das Risiko aber deutlich senken.
Domain behalten
Ihre Domain bleibt bei einem Relaunch in der Regel gleich – die neue Website wird einfach darauf umgezogen. Klären Sie vorab, wer die Zugänge zu Domain und Hosting hat, damit der Wechsel reibungslos klappt.
